Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Portico Quartet – Isla (Real World)
Portico Quartet – Isla
Musik dient bekanntermaßen nicht nur der Entspannung und ist schmückendes Beiwerk, manchmal ist sie auch fordernd und verlangt nach der vollen Aufmerksamkeit des Zuhörers. So auch auf dem Zweitling der Londoner Formation Portico Quartet, der sound- und produktionstechnisch auf sehr hohem Niveau daherkommt. Mittelpunkt des Quartetts sind das Saxofon sowie ein erst im Jahr 2000 in der Schweiz entwickeltes Percussion-Instrument, das Hang, das mit den Händen gespielt wird und dessen Klang an eine Steeldrum erinnert, jedoch ungleich weicher klingt und ein breiteres Spektrum an Spielmöglichkeiten bietet. Die spannungsgeladenen Kompositionen pendeln zwischen Melancholie und Extase und verfügen über eine stilistische Breite, wie sie nur selten anzutreffen ist. Unterschiedliche Jazz-Spielarten gewürzt mit afrikanischer und asiatischer Weltmusik, durchzogen von Klängen des Balkan und Anleihen aus der Rockmusik vermengen sich zu einem konzentrierten Ganzen. Das oftmals überblasene Saxofon schwebt über einem Soundteppich, gewebt aus elektronischen und perkussiven Fragmenten, ähnelt manchmal den Bemühungen eines Schlangenbeschwörers oder driftet vollends ins Chaos, so z. B. auf „Clipper“. Für die LP-Käufer mit Internetzugang gibt es im puristisch gestalteten Cover den Downloadcode des kompletten Albums plus Bonus-Track als 320-kbps-MP3 sowie ein digitales Booklet, das verrät, dass die CD noch einen weiteren Bonus-Track enthält.
Fazit
Mein Fazit: fordernd, aufregend, schwierig / Mein Tipp: vor dem Kauf unbedingt Probe hörenKategorie: Schallplatte
Produkt: Portico Quartet – Isla (Real World)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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