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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Loyd Cole – Standards (Tapete Records)


Loyd Cole – Standards

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Den hatte ich ein wenig aus den Augen verloren. Und das letzte Album von Lloyd Cole, das bei mir hier und da läuft, ist auch schon 13 Jahre her – sein kurzlebiges Projekt „The Negatives“ veröffentlichte 2000 ein wirklich schönes, stimmiges Album. Interessanterweise ist „Standards“ gar nicht mal so weit weg davon. „Standards“ kommt mit elf Songs daher, die im Gegensatz zu Coles Arbeiten aus der jüngeren Vergangenheit fast ausschließlich elektrisch instrumentiert sind. Die vorherrschende Stimmung ist aber keinesfalls „elektrisch“, sondern überaus freundlich – was bei dem 1961 in England geborenen Singer-Songwriter nun so ungewöhnlich nicht ist. Die Entstehungsgeschichte von „Standards“ allerdings ist eine interessante: Er wurde nämlich gebeten, eine Rezension für das Bob-Dylan-Album „Tempest“ zu verfassen; die eher erzwungene Begegnung mit den jüngsten Elaboraten des mittlerweile 72-jährigen Dylan war die kreative Initialzündung, die Cole gebraucht hatte. Bis auf den Opener „California Earthquake“ von John Hartford, meiner Meinung nach übrigens der einzig überflüssige Titel auf „Standards“, stammt sämtliches Material aus Coles Feder. Das Album geriet musikalisch farbig, rhythmisch schlicht, aber nicht langweilig und von vorne bis hinten gut anhörbar. Es gibt keine Überraschungen und dramatischen Wendungen, unproblematischer Wohlklang bestimmt das Bild.

Dazu passt das Sounddesign: Die Scheibe tönt warm und rund, durchaus detailliert und aufgeräumt, dynamisch aber nicht besonders aufgeregt – das ist okay. Die 180-Gramm-Platte geht fertigungstechnisch in Ordnung, hätte aber deutlich sauberer sein dürfen. Zubehör? Liner Notes auf dem Innencover plus eine CD.

Fazit

 Der Name ist Programm: Standards auf ordentlichem Niveau  
Loyd Cole – Standards (Tapete Records)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 13.01.2014, 14:50 Uhr