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Coleman Hawkins & Ben Webster Blue Saxophones
Eingefleischte Jazzfans besitzen diese Aufnahme bestimmt schon lange und haben nach jedem Abspielen der LP vermutlich feuchte Augen, so dermaßen gut ist sie! Bekannt ist sie unter dem Titel „Coleman Hawkins Encounters Ben Webster“ und in sündhaft teuren Versionen zu haben, die – der Bedeutung des Werkes angemessen – jede klangliche Feinheit der Masterbänder herausarbeiten. Dass so viel Aufwand nicht zwingend notwendig ist, beweist die extrem günstige Neuauflage von Vinyl Passion, die klanglich absolut spitzenmäßig daherkommt – was nach wenigen Takten ohnehin nicht das Wichtigste der Aufnahme ist, sondern die Musik. Man braucht eigentlich nur die Besetzung der Session vom 16. Oktober 1957 aufzulisten, und Ssie wissen Bescheid: Coleman Hawkins und Ben Webster am Tenorsaxofon, Oscar Peterson am Klavier, Herb Ellis an der Gitarre, Ray Brown am Bass und Alvin Stoller am Schlagzeug. Ben Webster hatte in dieser Besetzung (mit Stan Levey am Schlagzeug) einen Tag zuvor sein Meisterwerk „Soulville“ eingespielt, Coleman Hawkins acht Tage später „The Genius of Coleman Hawkins“, alles Alben, die man einfach haben muss. Das gemeinsame Werk aber ist der absolute Höhepunkt, denn die Kombination zwei der besten Tenorsaxofonisten der Musikgeschichte bringt Musikgenuss, wie er nicht größer sein kann. Das perfekt gespielte „La Rosita“, die zunächst solistischen Höhenfl üge auf „Blues for Yolande“ die in meisterhafter Harmonie beider Spieler münden, das geht nicht besser. Vorteil dieser Aufnahme ist außerdem, dass sie noch die Stücke „Maria“ und „Cocktails for Two“ enthält, die auf dem Original nicht enthalten sind. Jeder Titel des Albums ist ein Stück vom Glück und das Zusammentreffen dieser Musiker eine ewig währende Gunst des Schicksals.
Fazit
Nicht nur für mich eine der besten Jazz-LPs aller Zeiten!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Coleman Hawkins & Ben Webster Blue Saxophones (Vinyl Passion)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Jener Pfeiler in der Brandung der unterhaltungselektronischen Nordsee, ehemals einer der bedeutendsten Konzerne in diesem Metier überhaupt, hat jede Menge Vergangenheit, aus der man „Jubiläumsprodukte“ generieren könnte.
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