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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Eton K+T Orchestra Monitor 4 und Orchestra TT 8 - Seite 2 / 3


Alle Wege führen nach …

Gehäuse:


Das 9-Liter-Reflexgehäuse der Monitor 4 aus dem letzten Heft haben wir einfach verschlossen. Theoretisch kann man das Gehäuse für das 3-Wege-Setup noch weiter verkleinern, aber irgendwann bekommt man die Chassis nicht mehr sinnvoll untergebracht. Der Achtzöller hat ein etwa 48 Liter großes Gehäuse bekommen, das genau die richtige Höhe hat, um die Orchestra Monitor 4 auf Ohrhöhe zu bekommen. Die Bedämpfung des Tieftöners ist unkritisch: Zwei Matten Sonofil unterhalb des Reflexrohrs, eine unter den Deckel geklemmt und um den Treiber herum Noppenschaumstoff an die Rückwand und die Seitenwände. Das HP-70-Rohr bleibt ungekürzt. 

Frequenzweiche


Da die Weiche nur eine Ergänzung zur Orchestra Monitor 4 ist, hier noch einmal kurz das bestehende Setup: Der Hochtöner hat ein Hochpassfilter dritter Ordnung mit einer zusätzlichen Serienspule direkt vor dem Treiber, um die Hochtonresonanz etwas abzufangen. Der Vorwiderstand ist gegenüber der Solo- Variante von 5,6 Ohm auf 4,7 Ohm gesunken. Spiegelbildlich zum Hochtöner hat der Mitteltöner ein Tiefpassfilter dritter Ordnung. Wir haben für die Kombination Orchestra Monitor 4 und Orchestra TT 8, so der Name des Tieftonabteils, eine Trennfrequenz von etwa 500 Hertz anvisiert. Der Mitteltöner erhält also einen Hochpasskondensator und eine große Parallelspule, um einen Buckel auf der Einbauresonanz zu vermeiden. Der Hochpass schiebt den Pegel im Einsatzbereich recht deutlich nach oben, so dass ein Vorwiderstand nötig wird. Der Tieftöner lässt sich sehr einfach mit einer großen Kernspule und einem Parallelkondensator in Form bringen – die Trennfrequenz ist weit genug entfernt von den Impedanzspitzen, so dass keine Wechselwirkung zu befürchten ist. Es ergibt sich eine perfekte Übernahme bei 400 Hertz und knapp 5 Kilohertz. 

Messungen


Auf den ersten Blick mag man sich an der recht deutlichen Stufe im Frequenzgang stören – betrachtet man aber das exzellente Rundstrahlverhalten des Satelliten und den zum Hochton wieder ansteigenden Pegel, dann kommt man zum selben Schluss wie bei der Abstimmung nach Gehör: Insgesamt ist das eine zwar nicht aggressive, aber noch längst keine mulmige Box, nicht einmal mit der potenten Bassergänzung. Wie gesagt: Die Abstrahlung ist fast unter allen Winkeln gleich – dazu gibt es einen gesunden durchschnittlichen Wirkungsgrad von gut 85 dB/2,83 Volt. Der Impedanzverlauf ist verstärkerunkritisch und bis auf ein paar wenig dramatische Stellen, bei denen der Klirr bei 95 Dezibel etwas erhöht ist, ist die Kombination auch hier frei von Problemen. Das Wasserfalldiagramm zeigt ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. 

Preis: um 600 Euro

Eton K+T Orchestra Monitor 4 und Orchestra TT 8


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Datum 04.12.2018, 13:38 Uhr