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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Mivoc K+T "Eckeharrt" - Seite 3 / 5


Eckeharrt

Gehäuse


Auch wenn das Volumen vorgegeben war, muss daraus nicht zwangsläufig eine langweilige Waschmaschine werden. Wir dachten uns für den Mivoc ein Gehäuse für die Eckaufstellung aus, das ihm gleichzeitig seinen Namen verlieh – Eckeharrt, weil er in der Ecke harrt. Die 150 Liter dürfen natürlich auch anders verpackt werden, aber so wie er ist, werden die oft ungenutzen Raumbereiche endlich mal sinnvoll gefüllt. Der Subwoofer kann auch gelegt werden, um zum Beispiel den Raum unter der Leinwand des heimischen Kinos auszunutzen. Wer mit der Form partout nicht leben kann, darf natürlich auch selbst Hand anlegen, solange er das Volumen und die Reflexkanäle beibehält. Bei Subwoofern sind den Hobbyisten glücklicherweise kaum Grenzen in der Gestaltungsfreiheit gesetzt. Das Gehäuse ist durch die Gehrungsschnitte etwas komplizierter aufzubauen als ein schlichter, auf Stoß verleimter Kasten. Mit einer Stich- oder Kreissäge sind diese Schnitte aber schnell gemacht. Das Gehäuse ist in 19- mm-MDF gehalten, nur der Deckel und die Frontpartie erhalten eine weitere Lage Buchenleimholz. Das sorgt unter anderem für Stabilität, aber hauptsächlich für eine gefällige Optik. Da die Rückwände und der Boden im Betrieb sowieso nicht zu sehen sind, kann man sich die zusätzliche Schicht an dieser Stelle sparen. Das Gehäuse steht gut 50 cm aus der Ecke heraus und ist 120 cm hoch – das ist kein Subwoofer zum hinter die Couch schieben. Kleiner Tipp für die ganz hartgesottenen Heimkinofans: je zwei Eckeharrts aufeinander in mehrere Raumecken. Das Geld, das Sie beim Bau der Subwoofer gegenüber teureren Konstrukten sparen, können Sie dann in den Anwalt investieren, der die Klagen Ihrer Nachbarn abwehrt.

Aktivmodul


Obwohl der Mivoc auch mit wenig Leistung gut zurechtkommt, gönnten wir ihm das größere Subwoofermodul AM 120 von Mivoc. Das kleinere AM 80 hätte mit seinem für kleine Subwoofer sehr praxisgerechten, für unsere Zwecke aber zu hoch liegenden Subsonicfilter wertvollen Tiefbass vernichtet. Außerdem handelt es sich immer noch um einen veritablen Tieftöner mit 46 cm Durchmesser, der gefüttert werden will. Da ist eine gewisse Leistungsreserve keinesfalls fehl am Platze. Auch das tiefer liegende Subsonicfilter passt hier viel besser ins Bild. Wir haben das Modul übrigens nicht in das Gehäuse eingesetzt, weil es nach der Eckaufstellung nur noch schwierig zu erreichen wäre. Außerdem würden die Kabel einen gewissen Mindestabstand zur Wand vorschreiben, der eigentlich unnötig ist. Wir haben das Modul deshalb extern betrieben. Wegen der rückseitigen Kappe ist nichtmal ein eigenes Gehäuse vonnöten. Unserem Eckeharrt verpassten wir einfach ein Anschlussterminal auf einer der Rückwände, über das er Anschluss an das AM 120 findet. Wer sich mit der Optik anfreunden kann, darf es natürlich auch in der Gehäusefront unter dem Tieftöner einbauen.

Preis: um 370 Euro

Mivoc K+T "Eckeharrt"


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Datum 23.08.2010, 12:48 Uhr