Kategorie: Smartphones

Einzeltest: Panasonic DMC-CM1


Der Shootingstar

Smartphones Panasonic DMC-CM1 im Test, Bild 1
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Smartphones können längst beachtliche Fotos machen und ersetzen mittlerweile die kompakten Kameras, die sonst für jeden Schnappschuss zu haben sind. Wenn der Fotograf allerdings gewisse Ansprüche stellt, seine Fotos außerdem schnell online zur Verfügung stellen will, stößt er in beiderlei Hinsicht schnell an die Grenzen seines Smartphones. Die Lösung dafür könnte Panasonics Smart- Camera Lumix CM1 sein.

Man nehme ein hochwertiges Leica-Objektiv, einen nicht zu kleinen, mit satten 20 Megapixeln bestückten Bildsensor sowie eine hervorragende (aus dem Lumix-Regal stammende) Bildverarbeitung; diese Ingredienzien nun flugs in ein smartes, edles Gehäuse verpackt, mit einem schönen, großen Display versehen, auf welchem Android als Betriebssystem läuft. Panasonic hat den Spieß bei der DMC CM1 quasi umgedreht; eben nicht das Smartphone mit einem möglichst guten Kameramodul ausgestattet, sondern eine sehr gute Kompaktkamera mit den Möglichkeiten eines Androidbasierten Smartphones erweitert.

Smartphones Panasonic DMC-CM1 im Test, Bild 2Smartphones Panasonic DMC-CM1 im Test, Bild 3Smartphones Panasonic DMC-CM1 im Test, Bild 4Smartphones Panasonic DMC-CM1 im Test, Bild 5


Apps nach Wahl


Prompt steht der komplette PlayStore mit seinen vielen Foto-Apps zur Verfügung, die einen großen Teil der Nachbearbeitung und Korrektur von Fotos direkt in der Kamera ermöglichen. Auch für den Hersteller Panasonic eröffnet die Android-Grundlage die Möglichkeit schneller unkomplizierter Updates und softwarebasierter Verbesserungen. Die Bedienung bleibt dabei so einfach wie beim Smartphone, und ebenso schnell werden Sie sich in den Menüs der CM1 zurechtfinden.

Schnelle Übertragung


Ob Sie Ihre Fotos nun schnell in den sozialen Netzwerken, auf den eigenen Server oder beruflich in die Redaktion übertragen wollen, die CM1 kann LTE und verfügt damit über eine der aktuell schnellsten Datenübertragungsmöglichkeiten. Lange Wartezeiten, gerade wenn die großen Datenmengen druckfähiger Bilder übertragen werden, fallen jetzt nur dann an, wenn Sie in der LTE-Wüste stecken, dann ergeht es dem Smartphone oder Laptop allerdings auch nicht anders. Der Clou ist, dass Sie die Bilder sogar weitestgehend auf dem großen Display bearbeiten können, die entsprechenden Apps vorausgesetzt.

Zum guten Bild


Der kleine Schiebeschalter auf dem Gehäuse schaltet die Lumix binnen knapper 2 Sekunden in den Fotomodus um oder umgekehrt. Bis auf den Auslöser, der sich ebenfalls oben auf der Oberseite befindet, gibt es nun keine Hardkeys mehr, sämtliche Bedienelemente sind über den Touchscreen zu erreichen. Es wird sogar auf Wunsch ein klassisches Bedienrad eingeblendet, mit Programmshift-, Blenden-, und Zeit- Vorwahl oder komplett manueller Belichtungssteuerung. Außerdem werden zwei Positionen für Customer Presets angeboten, hier können Sie dann Ihre bevorzugten Einstellungen abrufen. Wer es ganz besonders schnell mag oder einfach nur für überraschende Schnappschüsse wählt man am besten die intelligente Automatik aus, sie entscheidet dann, welches der insgesamt 41 hinterlegten Motivprogramme am besten passt. Alternativ zum Touchscreen lassen sich die Belichtungskorrektur, der Digitalzoom und andere Einstellungen auch am satt rastenden Drehrad des Objektivs vornehmen. Für den ambitionierten Fotografen bietet die CM1 eine Histogramm-Darstellung zur Belichtungskontrolle an, außerdem eine Peaking-Anzeige für die korrekte Schärfeeinstellung beim Filmen. Das kann die smarte Kamera nämlich auch, sogar in 4K-Auflösung. Sie liefert dann mit 15 Bildern pro Sekunde zwar ein eher ruckeliges Video, andererseits aber eine recht effektive Reihenaufnahme mit Fotos in 4K-Auflösung. Full-HD-Videos lassen sich dann in standesgemäßen 30 Bildern pro Sekunde drehen.

Das gute Bild


Unsere Testbilder machten wir alle im P-Modus, in welchem die Kamera eigenständig die korrekte Belichtung einstellt. Was wir dann zu sehen bekamen, war schon beeindruckend, wenn auch nicht wirklich überraschend angesichts der Smartphone-Konkurrenz in dieser Ausgabe. Bei Licht besehen fällt sofort die blitzschnelle Fokussierung auf, mit anschließendem, perfekt belichtetem Foto mit authentischer Farbdarstellung. Selbst in weit aufgezoomten Bildausschnitten sind keinerlei Artefakte auszumachen. Bei Dämmerung kann die Kamera ebenfalls voll überzeugen, um das unvermeidliche Rauschen erkennen zu können, muss man das Bild sehr stark vergrößern.

Fazit

Eine Kamera, mit der man erst hochwertige Fotos schießen kann, diese ohne Transfer zumindest rudimentär bearbeiten, und dann auf dem schnellsten mobilen Weg teilen, archivieren oder einfach publizieren kann. Panasonic ist mit der DMC CM1 ein großer Wurf gelungen, Smartphone und Fotokamera wachsen mehr und mehr zusammen. Übrigens, telefonieren kann man mit der Lumix ebanfalls.

Kategorie: Smartphones

Produkt: Panasonic DMC-CM1

Preis: um 900 Euro


2/2015
4.5 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Panasonic DMC-CM1

Bewertung 
Qualität 60% :
Display 20%

Foto 20%

Verarbeitung 20%

Bedienung 20% :
Bedienung 20%

Ausstattung 20% :
Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Panasonic, Hamburg 
Telefon 01805 5015140 
Internet www.panasonic.de 
Ausstattung
Betriebssystem Android 4.4.4 
Abmessungen (B x H x T in mm) 135/88/21 
Gewicht (in g) 204 
Display 11,9 cm mit 1920 x 1080 Pixeln Auflösung (550 ppi) 
Rechenleistung Quad-Core-Prozessor bei 2,3 GHz mit 2 GB RAM 
Kommunikation LTE (4G), UMTS (3G), GSM/GPRS/EDGE (2G), WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth, NFC 
Sensoren Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Gyroskop, Beschleunigungssensor, A-GPS/GPS 
Verfügbare Speicher intern 16 GB, microSD-Karte max. 128 GB 
Kameras 1-Zoll-MOS-Sensor mit 20 MP, Leica-DC-Elmarit-Objektiv 28 mm / F2,8–F11 
Aufnahme Modi: Automatik, Programm, Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Manuell, 41 Motivprogramme, intelligente Automatik 
ISO-Bereich: 125 bis 25.600 (im erweiterten Modus) 
Videoaufnahme: 4K (UHD) mit 15 B/s / 1920 x 1080 mit 30 B/s 
Akku Interner Li-Ion 3,8 V, 2600 mAh, 9.9 Wh 
Stamina 2:15 Stunden HD-Video 
Bootzeit (in sec) 20 
+ sehr gutes Objektiv 
+ flexible Bedienoberfläche 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut – sehr gut 
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 07.02.2015, 14:58 Uhr
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