Kategorie: Soundbar

Einzeltest: LG SK10Y + SPK8


Klangstarke Dolby-Atmos-Soundbar SK10Y von LG

Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 1
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Immer größere Fernseher erfordern ein entsprechend potentes Soundsystem, um den passenden Ton für echtes Kinofeeling ins Wohnzimmer zu holen. Kompakte Soundbars haben da oft Schwierigkeiten mitzuhalten, daher bietet LG mit der brandneuen SK10Y eine perfekte Soundlösung für Fernseher mit Bildschirmgrößen bis zu 165 Zentimetern an.

Mit einer Breite von imposanten 144 Zentimetern gehört die SK10Y Soundbar zu den größten Vertretern ihrer Gattung und passt sowohl vom Klangvolumen als auch vom Design ideal zu modernen Flachbildschirmen in den Größen 55" und mehr. Genau genommen ist die SK10Y sogar perfekt für LG-OLED-Displays entwickelt und entspricht exakt der Breite eines 65“ Gerätes. Mehr noch: mit einem optional erhältlichen Adapterset lässt sich die SK10Y sogar als Standfuß für LG-TVs einsetzen. Natürlich funktioniert die LG-Soundbar auch mit anderen Geräten jedes Herstellers und lässt sich bei Bedarf an der Wand befestigen.     

SK10Y


Die knapp 20 kg schwere Soundbar hat es faustdick hinter den Ohren, denn zusammen mit dem zur SK10Y gehörenden Wireless-Subwoofer liefert die Soundbar echten Surroundsound inklusive Dolby Atmos. Mehrere Lautsprecherchassis in der schlanken Soundbar strahlen nach vorne ab und erzeugen Front-, Center- und virtuellen Surround-Sound, während zwei weitere auf der Oberseite der Soundbar eingebaute Treiber via Deckenrefl exion echten Dolby-Atmos-Sound von oben produzieren.

Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 2Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 3Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 4Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 5Lautsprecher Surround LG SK10Y + SPK8 im Test, Bild 6
Packender 5.1.2-Sound aus nur einem schlanken Gehäuse plus handlicher Aktivsubwoofer – eleganter und platzsparender kann man kaum ein schlagkräftiges Heimkinosystem im Wohnraum installieren. Wer Wert auf „echte“ Lautsprecher für die Surroundkanäle legt, kann mit dem ebenfalls optional erhältlichen Zusatzpaket SPK8 die LG Soundbar mit zwei kleinen Rearspeakern ergänzen, die von einer im Paket enthaltenen Endstufe befeuert werden. Zwar müssen die kompakten Rearlautsprecher per Kabel an den etwa 2 x 70 Watt starken Miniverstärker angeschlossen werden, die Übertragung der Rearsignale von der Soundbar zu diesem Verstärker erfolgt dafür ohne Kabel per Funk.    

Audio-Technologien


Es ist schon erstaunlich, wie ein einzelnes, schlankes Lautsprechergehäuse eine derart große Soundfülle erzeugen kann. Möglich ist dies durch ausgefeilte Algorithmen des eingebauten Signalprozessors in der SK10Y. Hierzu hat LG Schützenhilfe vom Digitalaudio- Spezialisten Meridian erhalten. Die englische Marke Meridian verfügt über außerordentlich fundiertes Know-how in Sachen Signalverarbeitung und Psychoakustik und hat bei der Entwicklung der LG SK10Y modernste Erkenntnisse zum Thema Klangfeld eingebracht. So ist es auch möglich, mit Meridians „Height-Elevation“-Technologie den Filmsound auf Höhe des Bildschirms zu bringen, auch wenn die eigentliche Soundbar unterhalb des TV-Geräts platziert ist. Ebenso spannend ist die Tatsache, dass die LG SK10Y praktisch jedes beliebige Tonformat versteht und verarbeiten kann. Selbst HiRes-Musik mit 24 Bit und 196 kHz Samplingfrequenz beherrscht die SY10Y problemlos. Für die adäquate Wiedergabe der Soundsignale arbeiten mehrere Tiefmitteltöner und Hochtöner sowie mehrere Verstärker mit einer Gesamtleistung von 550 Watt in der Soundbar. Der dazugehörige Wireless-Subwoofer beherbergt einen 180-mm- Tieftontreiber im Bassreflex-Gehäuse und eine 200-Watt-Endstufe. Über zu wenig Leistung und Dynamik muss man sich also bei der SK10Y keine Sorgen machen.    

Ausstattung


Für den Anschluss diverser Quellen hat die SK10Y 2 HDMI-Buchsen, einen optischen Digitaleingang und einen analogen Klinkeneingang an Bord. Das TV-Gerät wird via HDMI-out (mit ARC) mit der Soundbar verbunden. Subwoofer und optionale Rearlautsprecher finden, wie schon erwähnt, kabellos per Funk Kontakt mit der SK10Y. Natürlich kann die LG-Soundbar auch mit dem heimischen Netzwerk kommunizieren, wahlweise per Ethernetkabel oder ganz komfortabel mittels WLAN, auch Bluetooth wird von der SK10Y unterstützt. Ebenfalls an Bord ist ein Chromecast-Empfänger, der das Streamen von Smartphone-Inhalten auf die Soundbar erlaubt. Für eine Sprachsteuerung ist die SK10Y ebenfalls vorbereitet, Ende des Jahres soll es per Softwareupdate möglich sein, per Google Assistant kompatible Produkte (etwa LGs eigene Smartspeaker ThinQ) zum Beispiel Lautstärke oder Titelsprung einfach per Sprache zu steuern. Zur Soundbar gehört eine kleine Fernbedienung, alternativ lässt sich auch jede beliebige, schon vorhandene TV-Fernbedienung an der Soundbar „anlernen“, so dass sich das Fernbedienungs-Chaos auf dem Wohnzimmertisch reduzieren lässt.     

Praxis


Direkt nach dem Auspacken fällt die beachtlich gute Verarbeitung der Soundbar ins Auge, die verwendeten Gehäuse-Materialien und allein das Gewicht der Komponenten machen einen guten Eindruck. Aktivsubwoofer und das optimale Speakerpaket SPK8 verstehen sich schon ab Werk mit der Soundbar, im Zweifelsfalle lassen sich die Komponenten per Tastendruck natürlich noch mal koppeln. Aus dem Stand spielen Soundbar und Subwoofer beachtlich voluminös und füllen den gesamten Hörraum mit einem schlüssigen Klangfeld. Diverse Soundpresets hat die SK10Y im Angebot, am besten gefiel uns jedoch die „Standard-Einstellung“, bei der das Set am neutralsten aufspielte. Überhaupt klingt die Soundbar sehr ausgewogen und breitbandig, von den tiefsten Bassimpulsen bis in den höchsten Obertonlagen überzeugt die schlanke SK10Y auf ganzer Linie. Bei optimaler Position des Hörplatzes lassen sich Soundsignale von der Decke orten, auch lässt sich der Pegel der beiden Atmos-Speaker auf der Oberseite der Soundbar individuell regeln. Richtig komplett und schlüssig wird das Kinovergnügen beim Einsatz der für rund 300 Euro separat erhältlichen Rearspeaker. Die kleinen Zusatz-Lautsprecher samt Endstufe lassen sich problemlos im Raum platzieren und liefern umhüllenden Surroundsound von hinten, ganz ohne Kabelverbindung zur Soundbar SK10Y. Für maximales Filmvergnügen empfehlen wir unbedingt, das SPK8-Set direkt dazuzukaufen.    

FAQ - Soundbar

Brauche ich eine Soundbar?

Moderne Flachbildfernseher bieten den integrierten Lautsprechern nur ein sehr begrenztes Volumen. Auch wenn die Hersteller aus den widrigen Voraussetzungen das Beste herausholen, setzt die Physik Klang und Lautstärke insbesondere im Tieftonbereich Grenzen. Gute Soundbars bieten bessern Klang, kräftigeren Bass, höhere Lautstärke, deutlichere Sprachverständlichkeit und meist auch ausgeprägtere Surround-Effekte.


Müssen TV und Soundbar von der gleichen Marke sein?

Nein, dank standardisierter HDMI-Schnittstellen müssen TV und Soundbar nicht von der gleichen Marke sein. Allerdings bieten viele TV-Hersteller die Möglichkeit, die eigenen Soundbars direkt über das Menü des Fernsehers und mit dessen Fernbedienung zu steuern.


Wie schließe ich eine Soundbar an?

Die Soundbar wird in der Regel mittels HDMI-Kabel an den HDMI-Anschluss mit Audiorückkanal (ARC oder eARC) angeschlossen. Alternativ kann auch der digitale optische Audioausgang des TVs (Toslink) genutzt werden. Verlustfreie Tonformate wie Dolby True HD können nur beim Anschluss über HDMI eARC übertragen werden.


Soundbar oder Sounddeck?

Eine Soundbar ist schlanker und wird vor den Fernseher gelegt. Dabei ist vor dem Kauf darauf zu achten, dass der TV genug Platz über der Standfläche lässt, damit der Bildschirm nicht durch die Soundbar verdeckt wird. Durch die schlanke Bauform benötigen die meisten Soundbars für eine kräftige Basswiedergabe einen zusätzlichen Subwoofer, der im Lieferumfang oft bereits dabei ist. Ein Sounddeck ist deutlich tiefer, hier wird der TV in der Regel einfach darauf gestellt. Durch das größere Volumen und mehr Platz für größere Lautsprecher bieten viele Sounddecks bereits ohne Subwoofer einen kräftigen Bass.


Was ist Dolby Atmos?

Manche Soundbars sind in der Lage, das immersive 3D-Tonformat Dolby Atmos wiederzugeben. Hierzu sitzen oben in der Soundbar leicht nach vorne angewinkelte Lautsprecher. Diese strahlen die Höhenkanäle von Dolby Atmos gegen die Decke ab. Durch die Deckenreflektionen hat man am Hörplatz den Eindruck, der Ton würde von oben kommen. So entsteht ein dreidimensionales Klangerlebnis.


Kann ich mit einer Soundbar auch Musik vom Handy hören?

Die allermeisten Soundbars besitzen Bluetooth, so dass Musik drahtlos vom Smartphone an die Soundbar gestreamt werden kann. Bei einigen Soundbars sind sogar Streamingdienste wie Spotify bereits ab Werk installiert.


Kann ich eine Soundbar an der Wand montieren?

In der Regel ja. Die meisten Soundbars bieten Vorbereitungen für die Wandmontage. Sounddecks hingegen benötigen eine feste Standfläche.


Brauche ich einen Subwoofer?

Insbesondere bei kleineren Soundbars ist ein zusätzlicher Aktiv-Subwoofer sinnvoll. Dieser erhält sein Signal in der Regel kabellos per Funk von der Soundbar, so dass er lediglich ein Netzkabel benötigt. Oft gehört der Subwoofer bereits zum Lieferumfang. Manche größere Soundbars sind bereits im Stand-Alone-Betrieb für den Full-Range-Einsatz inklusive Tiefbass ausgelegt. Hier ist es Geschmackssache, ob man noch kräftigeren und tieferen Bass möchte. Eine spätere Aufrüstung mit einem kabellosen Subwoofer ist in der Regel problemlos möglich.


Welche Erweiterungen gibt es?

Neben dem Subwoofer gibt es für viele Soundbars auch kabellose Rearlautsprecher. Diese werden hinter dem Hörplatz oder seitlich davon aufgestellt und verbessern die Surround-Effekte. Hier sind von einigen Herstellern sogar Modelle mit Akku verfügbar, welche komplett ohne Kabel auskommen und nur gelegentlich geladen werden müssen.

Fazit

Mit der neuen SK10Y von LG lässt sich auf elegantem Wege ein komplettes, hochwertiges Heimkino in modernen Wohnräumen einrichten. Als perfekte Ergänzung zu großen Bildschirmen zwischen 55" und 65" bietet die SK10Y packenden Surroundsound, der dank zusätzlicher Upfiring-Lautsprecher sogar Dolby-Atmos-Sound von oben bietet. Die komplette Ausstattung inklusive Wireless-Subwoofer, Netzwerk- Fähigkeiten, Chromecast und HiRes-Audio-Wiedergabe macht die SK10Y zu einer komfortablen Komplettlösung. Zusammen mit dem optional erhältlichen, kabellosen Rearspeaker-Set SPK8 lässt sich mit der LG SK10Y packender 7.1.2-Heimkinosound auf erstaunlich hohem Niveau genießen – Hut ab!

Kategorie: Soundbar

Produkt: LG SK10Y + SPK8

Preis: um 1000 Euro


8/2018
5.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
LG SK10Y + SPK8

 
Bewertung 
Ton 50%

Praxis 50%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: LG Electronics, Eschborn 
Telefon 01806 115411 
Internet: www.lg.de 
Ausstattung:
Soundbar Abmessungen (B x T x H in mm) 1440/62/146 
Subwoofer Abmessungen (B x T x H in mm) 221/390/312 
Surrounds Abmessungen (B x T x H in mm) 100/140/100 
Gewicht Soundbar 7,5 kg 
Gewicht Subwoofer 7.6 
Gewicht Surrounds 1,9 kg 
Farbe Anthrazit-Grau 
Funktionsprinzip 7.1.2 
Programme Standard, Meridian, Movie, Musik, Bass-Blast 
Anschlüsse 2 x HDMI-In, 1 x HDMI-out (ARC), optischer Digitaleingang, 3,5-mm-Klinke (Aux), LAN, Wi-Fi, Bluetooth 
Besonderheiten Google Chromecast, Dolby Atmos enabled 
Preis/Leistung: Preis/Leistung 
+ 7.1.2-Sound mit Dolby Atmos/Subwoofer und Surrounds kabellos/HiRes-Audio-kompatibel 
Klasse Spitzenklasse 
Testurteil überragend 
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 29.08.2018, 15:01 Uhr
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Topthema: Test kompakter High-End Subwoofer
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