Kategorie: Subwoofer (Home)

Einzeltest: Elac Debut 2.0 SUB3010


Kompakter Subwoofer von Elac

Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 1
16459

Passend zur aktuellen Debut-2.0- Serie bietet der Lautsprecherspezialist Elac natürlich auch Subwoofer an. Wir testen den kompakten Debut 2.0 SUB3010.

Das Kieler Traditionsunternehmen Elac ist HiFi- und Heimkinofans eher mit seinen edlen und typischer weise höherpreisigen Lautsprechern bekannt. Doch mit der kürzlich aufgelegten Debut-2.0-Serie möchte Elac auch Einsteiger oder Soundfans mit schmalem Budget verlocken. Wie bereits bei der ursprünglichen Debut-Serie war Elac America federführend an der Entwicklung beteiligt, insbesondere den erfahrenen Lautsprecherentwickler Andrew Jones konnte man für die einsteigerfreundliche Serie begeistern. Mit Debut 2.0 steht jetzt eine komplett neue Serie in den Startlöchern, die den vollen Heimkinogenuss zu bezahlbaren Preisen realisiert. Zwei verschieden große Front-, Rearund Centerlautsprecher sind ebenso lieferbar wie schmale On-Wall- Gehäuse und Dolby-Atmos-Speaker.

Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 2Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 3Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 4Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 5Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 6Subwoofer (Home) Elac Debut 2.0 SUB3010 im Test, Bild 7
Als Subwoofer bietet sich unser SUB3010 an, ein schön kompakter Würfel, der mit 550 Euro noch moderat bepreist ist.     


Solider Aufbau


Für den aufgerufenen Kurs darf man zwar kein High End erwarten, doch der SUB3010 macht einen rundum gelungenen Eindruck. Das Gehäuse ist sauber foliert und ansprechend gestaltet, der 25-cm-Treiber sitzt durch ein Metallgitter geschützt in der Gehäusefront. Das würfelförmige Gehäuse steht auf einem U-förmigen Sockel, der hinten offen ist, um den Schall von der Gehäuseunterseite ins Freie zu entlassen. Im Boden sitzt nämlich eine Passivmembran mit ebenfalls 25 Zentimeter Nenndurchmesser, die den Treiber im Tiefbass kräftig unterstützt. Beide Membranen sitzen in Blechkörben und bestehen aus geprägtem Papier, das funktioniert hervorragend und ist kostengünstig umsetzbar. Der eingebaute Verstärker leistet laut Elac 200 Watt RMS, also erst einmal genug für normale Wohnzimmer und den 25er-Treiber. Er brüstet sich mit dem BASH-Prinzip, einem Patent für stromsparende Verstärker. Dabei kommt zwar keine aufwendigere Class-D-Verstärkerschaltung zum Einsatz, sondern eine analoge Class-AB, doch diese wird mit einer PWM-geregelten und vor allem variablen Versorgungsspannung angesteuert, so dass sich der Wirkungsgrad gegenüber einer konstant hohen Railspannung verbessert. Wir sind jedenfalls mit der Performance des SUB3010 sehr zufrieden, der Kleine liefert im Labor beste Frequenzgänge ab und ist auch noch recht pegelfest für seine Größe.     


App-Steuerung


Wer auf der Gehäuserückseite nach Bedienelementen sucht, wird nur den unauffälligen Resetknopf finden. Außer zwei Cinchbuchsen gibt es hier rein gar nichts. Dafür wartet der SUB3010 mit einer vielseitigen App auf, die weit mehr als die gewohnten Funktionen regeln kann. Denn der SUB3010 ist mit einem DSP ausgerüstet, der neben der Empfindlichkeitseinstellung und dem Tiefpassregler eine Reihe weiterer Goodies anbietet. Es gibt vier Presets, die das Verhältnis von Tiefbass zum mittleren Bass regeln, der Benutzer kann jedoch auch manuell den Frequenzgang beeinflussen. Dazu stehen acht vollparametrische EQBänder zur Verfügung, was in dieser Klasse aller Ehren wert ist! Doch damit nicht genug, der DSP kann die Phase stufenlos um 360° schieben, und die Laufzeiteinstellung bis 20 Millisekunden macht den Subwoofer quasi überall stellbar, ohne dass die Basswiedergabe „verschmiert“ und unpräzise wird. Eine ganz große Besonderheit ist schließlich die Selbsteinmessung, die die EQ-Bänder benutzt, um Raumeinflüsse zu korrigieren. Dazu werden zwei Messungen mit dem Smartphone- Mikro durchgeführt. Die erste Messung im Nahfeld des Woofers nimmt den vom Subwoofer abgestrahlten Schall auf, durch die zweite Messung am Hörplatz wird der Raum erfasst und der Subwooferfrequenzgang entsprechend korrigiert. Funktioniert und lässt sich selbstverständlich mit der App wieder deaktivieren oder auch nachkorrigieren. Eine super Sache, die es bei Elac zum absoluten Freundschaftspreis gibt.     

Soundcheck


In unserem Kino schlägt sich der Debut 2.0 SUB3010 ganz tapfer. Obwohl für ein großzügiges Kino fast unterdimensioniert, schafft er es mühelos, das Kino mit tief reichendem Output zu füllen. Der 25er ziert sich nicht, auch untenrum ordentlich zu schieben, so dass man ihm eindeutig eine sehr erwachsene Wiedergabe bescheinigen kann. Erst, wenn es brutal laut werden soll, muss sich der kompakte Woofer gegenüber größeren und teureren Subs geschlagen geben, doch auch hier hält er erstaunlich lange mit. Überhaupt nichts auszusetzen gibt es an der Klangqualität und der Präzision. Der SUB3010 spielt sauber auf den Punkt und ist uneingeschränkt musiktauglich. Durch seine Variabilität macht er sich sowieso prima in einem Wohnraumkino, wo man ihn dank kompakter Abmessungen und DSP-Steuerung unauffällig stellen kann.     

Fazit

Mit dem Debut 2.0 SUB3010 bietet Elac einen Subwoofer an, der mit seinem prima Sound überzeugt und der mit DSP und App hervorragend ausgestattet ist. Dafür kann man den Preis nur günstig nennen.

Preis: um 550 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

Subwoofer (Home)

Elac Debut 2.0 SUB3010

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

10/2018 - Elmar Michels

Bewertung 
Klang 70% :
Präzision 20%

Pegelfestigkeit 20%

Dynamik 15%

Physische Wirkung 15%

Labor 10% :
Frequenzgang 5%

Verzerrung 5%

Praxis 20% :
Verarbeitung 15%

Ausstattung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Garantie
Vertrieb: Elac, Kiel 
Telefon 0431 647740 
Internet: www.elac.de 
Ausstattung:
Ausführungen Folie Esche Schwarz 
Abmessungen 343/364/343 
Bauart Passivmembran 
Prinzip Frontfire 
Gewicht 14.5 
Leistung laut Hersteller 200 
Nennduchm. / Membrandurchm. 250 / 212 mm + 250 / 212 mm PM 
Pegel per App 
Trennfrequenz 40 – 150 Hz 
Phase 0–360° 
Laufzeitkorrektur 0–20 ms 
EQ 4 Presets, 8-Band parametrisch 
Hochpegel Eingang / Ausgang – / – 
Niederpegel Eingang / Ausgang RCA stereo, LFE/– 
Automatisch Ein / Aus Ja 
Fernbedienung / App Nein / Ja 
Besonderheiten Auto-EQ mit Selbsteinmessung 
Preis/Leistung: hervorragend 
+ Steuerung per App/knackiger, tiefbassstarker Sound/variabel einstellbar, Selbsteinmessfunktion 
Klasse Oberklasse 
Testurteil überragend 
Neu im Shop

ePaper Jahres-Archive, z.B. Car & Hifi

>> mehr erfahren
Elmar Michels
Autor Elmar Michels
Kontakt E-Mail
Datum 10.10.2018, 09:58 Uhr
324_21181_2
Topthema: Philips 65OLED936
Philips_65OLED936_1640176466.jpg
Preisgekrönte OLED-TVs

Der Philips OLED936 gehört zweifelsohne zu den besten Fernsehern überhaupt.

>> Lesen Sie hier den gesamten Test!
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (englisch, PDF, 16.67 MB)
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (englisch, PDF, 9.46 MB)
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (deutsch, PDF, 1.99 MB)
Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Hoer an Michael Imhof