Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Vergleichstest: Kompakte Aktivsubwoofer ab 160 Euro im Vergleich


Die richtige Größe

Car-Hifi Subwoofer Aktiv: Kompakte Aktivsubwoofer ab 160 Euro im Vergleich, Bild 1
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Fazit

Klein sind sie, unsere Aktivsubwoofer, und doch wissen sie mit vollwertigen Basseigenschaften zu beeindrucken. Niemand wird sie perfekt finden, der eigentlich nur die Kuh fliegen lassen will oder tägliche Tieftongewitter braucht. Dabei liefern auch unsere kleinen Aktiven echten Tiefbass. Die gut 40 Hz, die der Focal und der Hifonics erzielen, sind mehr als genug. Es sollte also niemand vor einem Aktivsubwoofer zurückschrecken, um ernsthaft Musik zu hören. Gerade die erwähnten Subs von Focal und Hifonics tun sich außer durch niedrige Grenzfrequenz auch durch audiophilen Sound hervor. Kein Wunder, denn sie sind genauso gut wie hochwertige Passivkisten auch. Das Vorurteil vom Aktivsubwoofer als Sparlösung ist also unbegründet. Die erwähnten beiden heimsen den Testsieg wegen erstklassiger akustischer Qualitäten ein, aber auch aufgrund ihrer vorzüglichen Technik: perfekt abgestimmte Gehäuse und auch die meiste Endstufenleistung sprechen für sie.

Car-Hifi Subwoofer Aktiv FLI FT 10A im Test, Bild 2Car-Hifi Subwoofer Aktiv FLI FT 10A im Test, Bild 3Car-Hifi Subwoofer Aktiv FLI FT 10A im Test, Bild 4Car-Hifi Subwoofer Aktiv Focal (Car) BombA 20A1 im Test, Bild 5Car-Hifi Subwoofer Aktiv Focal (Car) BombA 20A1 im Test, Bild 6Car-Hifi Subwoofer Aktiv Focal (Car) BombA 20A1 im Test, Bild 7Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hertz DBA 200.3 im Test, Bild 8Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hertz DBA 200.3 im Test, Bild 9Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hertz DBA 200.3 im Test, Bild 10Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hifonics HFI200A MkII im Test, Bild 11Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hifonics HFI200A MkII im Test, Bild 12Car-Hifi Subwoofer Aktiv Hifonics HFI200A MkII im Test, Bild 13Car-Hifi Subwoofer Aktiv Mac Audio Ice Cube 108A im Test, Bild 14Car-Hifi Subwoofer Aktiv Mac Audio Ice Cube 108A im Test, Bild 15Car-Hifi Subwoofer Aktiv Mac Audio Ice Cube 108A im Test, Bild 16
Kritik gibt es nur wegen Kleinigkeiten. So sollte man mit den Bass-Boost-Reglern vorsichtig umgehen. Wer die vollen 18 dB aufreißt, wird wenig Wohlklang ernten. Zwar sehen 18 dB toll aus in der Ausstattungsliste, für die Praxis jedoch sind sie Unfug. Zur Erinnerung: 3 dB bedeuten doppelten Leistungsbedarf, 18 dB demnach 64-fachen! – die Tücken der logarithmischen dB-Skala. Wer dies ausreizt, wird mit Verzerrungen bei Bassläufen über die Boostfrequenz bestraft. Selbst bei verhältnismäßig kräftigen 147 W, die die stärkste Endstufe im Testfeld erreicht, bedeutet dies, dass man außerhalb der Boostfrequenz mit gerade mal 2,3 Watt Musik hören müsste, um bei einem gleich lauten Ton auf dieser Frequenz außerhalb des Clippings zu bleiben. Den Boost also in Maßen bedienen (wenn überhaupt), dann profitiert der User davon, dass gerade Focal und Hifonics die am saubersten laufende Elektronik haben, die (wenn man sich mit dem lästigen Gainregler arrangiert hat), blitzsaubere Messwerte in allen Kategorien abliefert. Eine Einschaltautomatik ist das Einzige, was man bei Focal und Hifonics vermissen könnte. Damit trumpfen nur zwei Testteilnehmer auf, nämlich der Mac Audio und auch der Hertz. Der DBA von Hertz trifft dabei auch mit seinem Gesamtkonzept ins Schwarze: Er ist tatsächlich so winzig, wie man es sich von einem vollwertigen Subwoofer nur wünschen kann und er ist ausgesprochen nett gemacht. Wenn die Endstufe etwas weniger herumbiegen und ein paar Top- Messwerte hinlegen würde, wäre noch deutlich mehr drin gewesen. So muss er gegenüber den Leistungsstärksten im Test zurückstecken, was ihn letztendlich den Sieg kostet. Das genaue Gegenteil vom Ansatz her ist der FLI. Er setzt eher auf Design als auf kompakte Abmessungen, leistet sich dafür eine Extraportion Membranfläche. Wer also etwas großzügiger mit den Kubikzentimetern ist und dennoch auf die praktische Installation eines Aktivsubwoofers abzielt, ist mit dem FLI gut bedient. Ebenfalls nicht der Kleinste und ebenfalls ein Designobjekt, beeindruckt der Mac Audio klanglich mit einem richtig kräftigen Auftritt. Er schafft es ebenfalls, ein vollwertiges Bassfundament hinzulegen und macht jede Menge Spaß. Da er mit seiner Preisgestaltung auch noch der Freundlichste ist, gibt es auf jeden Fall einen Preistipp.

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: FLI FT 10A

Preis: um 180 Euro


5/2012
3.5 von 5 Sternen

Oberklasse

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: Focal (Car) BombA 20A1

Preis: um 280 Euro


5/2012
3.5 von 5 Sternen

Oberklasse

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: Hertz DBA 200.3

Preis: um 200 Euro


5/2012
3.5 von 5 Sternen

Oberklasse

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: Hifonics HFI200A MkII

Preis: um 230 Euro


5/2012
3.5 von 5 Sternen

Oberklasse

Kategorie: In-Car Subwoofer Aktiv

Produkt: Mac Audio Ice Cube 108A

Preis: um 160 Euro


5/2012
3.5 von 5 Sternen

Oberklasse

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 16.05.2012, 14:59 Uhr
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Topthema: Test kompakter High-End Subwoofer
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