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Systemtest: AVM Ovation SD 6.2, AVM Ovation SA 6.2 - Seite 3 / 4


Aus der Hauptstadt der Spaltmaße

An der digitalen Kompetenz der Malscher ist aber dennoch nicht zu rütteln, was sich bei einem genaueren Blick unter das enorme Metallkleid der beiden Systeme zeigt. Selbst wer in seinem Leben noch nicht hunderte von Geräten aufgeschraubt hat wird sofort erkennen, das man es hier nicht mit einem alltäglichen Produkt zu tun hat. Tiefschwarze Platinen, verbunden durch breite Flachkabel, bei denen alles im rechten Winkel verläuft und absolut alles millimetergenau am zugewiesenen Platz verweilt. Der vordere und hintere Teil des Gerätes sind dabei erneut von einer massiven Metallplatte getrennt, um das dreifach gefilterte Netzteil vom Reste der Elektronik abzuschirmen. Lediglich einige Lücken für die nötigen Kabel wurden gelassen, doch auch hier wurde nicht am Material gespart und alles scheint wie aus einem Guss. Im hinteren Teil befindet sich dann die eigentliche Elektronik mit Streamingmodul, der aus dem PA 8 entlehnten Vorstufensegment und einer besonderen Neuerung für AVM: Einer gesonderten Platine für den DAC. Hier setzten die Malscher nicht mehr auf die Wolfson-Chips der Evolution Reihe, sondern greifen in den Sabre-Baukasten des Herstellers ESS. Auf einer gesonderten Platine befindet sich hier ein ES9018K2M Chip, der dank seines gesonderten Moduls bei Bedarf ausgetauscht werden kann. Somit ist die Ovation Line also absolut zukunftssicher, sollte selbst dieser Top-Chip irgendwann mal zum alten Eisen gehören.

So verarbeitet der Wandler zur Zeit Signale per S/PDIF und Ethernet mit bis zu 192 kHz bei 24 Bit, während der USB-B-EIngang sogar die Wiedergabe von PCM-Signalen bis 384 kHz erlaubt, ebenso wie DSD bis zu 5,6 Mhz. Bei 16 Bit Formaten dürfen sogar Windows-Nutzer auf einen Treiber verzichten. Bedient wird auch dieser Streamer von der AVM eigenen App, die das bequeme Stöbern durch die eigene Bibliothek ermöglicht und die durch ein mittlerweile erschienenes Update auch eine TIDAL Integration bietet. Somit kann man also direkt aus der App auf den umfangreichen Katalog des Streamingdienstes zugreifen und so immer genau das spielen, worauf man Lust hat. So muss das heutzutage einfach sein, Klasse.    Doch auch beim analogen Teil, beweist die AVM Kombi, dass es bei der Ovation Line nicht alltäglich zugeht. Die glatten Seiten des Streaming-DACs weichen hier jedoch den dünnen Kühlrippen, die die Temperatur der Endstufe im optimalen Arbeitsbereich halten. Dabei hilft übrigens auch die Farbe der Platinen, die ebenso wie im SD 6.2 aus schwarzem Material bestehen und so direkt Wärme ableiten können. Im SA 6.2 wird der Innenraum von einem großen Ringekerntrafo dominiert, bei dem es sich aber genau genommen um mehrere Trafos verschiedener Größe handelt, die ineinandergefasst die verschiedenen Elemente mit Energie versorgen.

Preis: um 7500 Euro

AVM Ovation SD 6.2


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Preis: um 7500 Euro

AVM Ovation SA 6.2


11/2016 - Philipp Schneckenburger

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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 09.11.2016, 11:42 Uhr