Kategorie: In-Car Subwoofer Gehäuse

Einzeltest: Helix K 10E.2


Subwoofer praktisch gedacht

In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 1
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Ein Subwoofer soll heutzutage kompakt, praktisch und nicht zu teuer sein. Hat sich Helix gedacht und seine K-Subwooferserie um neue Gehäuse erweitert.

Bei Helix bilden die K-Subwoofer K 8W, K10W und K12W den Einstieg in die Tieftonwelt. Dabei handelt es sich nicht um Subwoofer für Anfänger, sondern bereits um ernst zu nehmende Woofer. Jetzt folgt Helix dem Trend zur Miniaturisierung. Erst dieses Jahr wurde die Serie um das kleine 8-Zoll- Modell erweitert und jetzt kommen neue Gehäuse hinzu. Als Beispiel haben wir den K 10E.2 zum Test, der, vergleicht man ihm mit dem Standardgehäuse K 10E, noch praxisorientierter gemacht ist. Der K 10E.2 arbeitet nach dem Bassreflexprinzip und fällt ein paar Liter kleiner aus als bisher. Mit 18,5 Liter Innenvolumen ist er extrem kompakt für einen Zehnzöller. Außerdem ist die Schallwand nicht wie üblich die Gehäusefront, beim K 10E.2 ist der Woofer in den Boden eingebaut.

In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 2In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 3In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 4In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 5In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 6In-Car Subwoofer Gehäuse Helix K 10E.2 im Test, Bild 7
Das Gehäuse ist zudem mit nur 19 Zentimetern Höhe schön flach gehalten, so dass sich die glattflächige Box im Kofferraum unauffällig klein macht und sich ohne weiteres beladen lässt, auch mit schweren Getränkekisten. Die benötigte Fläche von 47 x 37 Zentimeter lässt den K 10E.2 auch in vollwertigen Reserveradmulden Platz nehmen. Ein weiteres Detail ist die steckbare Verbindung zum Verstärker. Einfach Stecker abziehen und der Subwoofer ist binnen Sekunden ausgebaut. Fertigungstechnisch braucht sich der K 01E.2 nicht zu verstecken. Der Filzbezug ist von guter Qualität und die Box ist solide aus MDF gebaut. Woofer und Anschlussdose sind versenkt eingefräst, die Woofermembran hat sogar trotz Downfire- Anordnung ein Schutzgitter bekommen. Der Bassreflextunnel aus Holz mündet unauffällig an einer Seite. Auch das Wooferchassis K 10W ist ein überaus solider Geselle. Er baut auf einem stabilen Blechkorb auf, der seht gut belüftet ist. Die Membran gerät sehr schön stabil, sie besteht aus luftgetrocknetem Papier. Die 2 x 2 Ohm Schwingspule weist einen Durchmesser von 50 Millimetern auf – der optimale Wert für einen vernünftigen 10er- Woofer. Die Wickelhöhe beträgt 24 Millimeter und ermöglicht der Schwingeinheit einen linearen Hub von 8 Millimetern, womit der K 10W sehr konkurrenzfähig dasteht.  


Messungen und Sound


Die Parametermessungen ergeben einen Satz von Gesamtgüte 0,46, Äquivalentvolumen 25,6 l und Freiluftresonanz von 36 Hz – wieder einmal eine höchst vernünftige Auslegung ohne Extreme, die dem Woofer für den Einsatz in kompakten Bassreflexgehäusen prädestiniert. Im Gehäuse liefert der K 10E.2 eine Abstimmfrequenz des Reflexsystems von 43 Hz, was nicht übertrieben tief, dafür – man ahnt es schon – praxistauglich ist. Bis hierhin gibt es dann auch nutzbaren Pegel, wobei der Amplitudenverlauf nach unten sanft abfällt. Wer den K 10E.2 mit einem DSP bzw. DSP-Endstufe der hauseigenen Marken Helix oder Match betreibt, erhält dazu einen Abstimmungstipp, um diesen Abfall elektrisch zu kompensieren. Die Software DSP PC-Tool erlaubt benutzerdefinierte Filtergüten, so dass man einen Hochpass hoher Güte setzen kann, der einerseits als Sub sonicfilter wirkt und durch ein Überschwingen dem Subwoofer an der unteren Grenzfrequenz einige Extra-dB beschert. Doch auch ohne elektronische Filterung gibt sich der K 10E.2 im Hörtest souverän. Er lässt keinesfalls den nötigen Druck vermissen und vermittelt ohne Probleme ein körperliches Basserleben. Mit seiner Spezialisierung auf die wichtigsten Bassfrequenzen mag er elektronische Infraschallattacken nicht so sehr, dafür brilliert er bei allem Anderen. Er spielt sauber bis in enorme Pegelregionen und meistert R’n’BBeats genauso souverän wie Technobass. Auch anspruchsvolle Hörer kommen auf ihre Kosten, weil der Helix schön differenziert spielt und die einzelnen Töne von Bassläufen sauber auseinander hält. Abgesehen vom Sub-Tiefbass bietet der K 10E.2 eine ganz hervorragende Performance auf allerbestem Niveau.

Fazit

Mit dem K 10E.2 liefert Helix einen Gehäusesubwoofer ab, der sehr kompakt und praxisgerecht ausfällt, aber beim Sound keine Abstriche macht.

Preis: um 260 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

In-Car Subwoofer Gehäuse

Helix K 10E.2

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

08/2021 - Elmar Michels

 
Bewertung 
Klang 50%

Tiefgang 12.50%

Druck 12.50%

Sauberkeit 12.50%

Dynamik 12.50%

Labor 30%

Frequenzgang 10%

Wirkungsgrad 10%

Maximalpegel 10%

Verarbeitung 20%

Klang 50%

Labor 30%

Verarbeitung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audiotec Fischer, Schmallenberg 
Hotline 02972 9788 0 
Internet www.audiotec-fischer.com 
Technische Daten
Korbdurchmesser (in cm) 26,2 
Einbaudurchmesser (in cm) 23,0 
Einbautiefe (in cm) 12.6 
Magnetdurchmesser (in cm) 15,7 
Gehäusebreite (in cm) 47 
Gehäusehöhe (in cm) 19 
Gehäusetiefe (in cm) 32/37 
Gewicht (in kg) 11.7 
Nennimpedanz (in Ohm) 2 x 2 
Gleichstromwiderstand Rdc (in Ohm) 3.84 
Schwingspuleninduktivität Le (in mH) 1.82 
Schwingspulendurchmesser (in mm) 50 
Membranfläche (in cm2) 330 
Resonanzfrequenz fs (in Hz) 36 
mechanische Güte Qms 4.29 
elektrische Güte Qes 0.51 
Gesamtgüte Qts 0.46 
Äquivalentvolumen Vas (in l) 25.6 
Bewegte Masse Mms (in g) 114.2 
Rms (in kg/s) 6.07 
Cms (in mn/N) 0.17 
B x l 13.01 
Schalldruck 1 W, 1 m (in dB) 87 
Leistungsempfehlung 200 - 500 W 
Testgehäuse BR 18,5 l 
Reflexkanal (d x l) 42cm2 x 25 cm 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 24.08.2021, 13:05 Uhr
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  • www.heimwerker-test.de
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