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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Monacor "Floh im Ohr" - Seite 2 / 4


Floh im Ohr

Treiber


Der strenge Preisrahmen erforderte viel Überlegung bei der Treiberwahl. Dabei kamen letztlich zwei Klassiker aus dem Monacor-Programm heraus: Als Bass fungiert ein SPM-165/8. Der Siebzehner im klassischen Stahlblechkorb mit ausgestellten Korbecken für die Befestigungslöcher macht zwar formbedingt beim Einfräsen keinen Spaß, kostet aber nur 30 Euro und ist in Sachen Parametersatz bestens für den Job gerüstet. Eine eher hohe Gesamtgüte nebst moderater Eigenresonanz empfiehlt ihn nachdrücklich für geschlossene Gehäuse oder eben Transmissionlines. Die beschichtete Papiermebran ist von der gutmütigen Sorte und lässt eine einfache Filterung erwarten. Den Hochtöner gibt’s ebenfalls schon lange; die Kalotte für nur 24 Euro hört auf den Namen DTM-104/8 und verfügt über eine beschichtete Textilmembran. Die Ein-Zoll-Schwingspule ist auf einen Kapton-Träger gewickelt, ein kleiner Waveguide hilft der Schallabstrahlung bei tieferen Frequenzen etwas nach. Das Filter der „FiO“ gelang, wie bei den gutmütigen Treibern bereits zu vermuten war, erfreulich schlicht. Der Bass wird mit einem Zwölf-Dezibel-Filter ohne irgendwelche zusätzlichen Korrekturmaßnahmen beschnitten, der Hochtöner mit einem 18-Dezibel-Filter eingekoppelt.

Hier gibt’s lediglich einen Vorwiderstand zur Pegelanpassung, auch hier finden sich keinerlei Korrekturnetzwerke.

Messungen


Der Frequenzgang der Box offenbart ein paar Eigenheiten, die aber allesamt im tolerablen Bereich liegen. Im Bass findet sich eine minimale Oberbassüberhöhung um 150 Hertz, darunter geht’s mit durchaus ordentlichem Pegel weiter. Der -3-dB-Punkt liegt in etwa bei 50 Hertz, das ist respektabel für eine Box dieser Klasse. Es findet sich eine kleine Überhöhung bei 1,5 Kilohertz und eine Senke bei sechs Kilohertz – alles nicht dramatisch. Der Hochtöner steigt bis etwa 15 Kilohertz an, um sich danach langsam, aber sicher zu verabschieden. Bis 20 Kilohertz macht er aber allemal einen guten Job, auch das Rundstrahlverhalten sieht ganz gut aus. Die FiO ist eine hochohmige Box, man kann ihr durchaus eine mittlere Impedanz von zwölf Ohm attestieren. Die Klirrwerte bei 85 und 95 Dezibel Schalldruck sind in Ordnung, wenngleich nicht übermäßig niedrig – irgendwo muss sich der geringe Materialpreis ja auch niederschlagen. Das Wasserfalldiagramm offenbart ein paar kleine verzögerte Ausschwinger; das passt ins Bild und geht ebenfalls in Ordnung.

Preis: um 75 Euro

Monacor "Floh im Ohr"


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 17.01.2013, 11:24 Uhr