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Kategorie: Naviceiver

Einzeltest: Audiovox VME 9125 NAV


Preishammer

Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 1
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Audiovox bringt einen voll ausgestatteten Naviceiver zum Dumpingpreis von 400 Euro. Billigheimer oder Schnäppchen?

Bei derart preisgünstigen Geräten wie dem VME 9125 NAV drängt sich schnell der Verdacht auf, dass hier irgendwo an falscher Stelle gespart wurde. Die Ausstattungsliste liest sich erstmal komplett: UKW, DVD, Bluetooth, USB, SD und Navigation – alles da, was man heute von einem Naviceiver erwarten kann. Also schauen wir uns die Funktionen mal im Detail an.

Navigation


Bei der Navigation lässt sich für den Hersteller beim Kartenmaterial viel Geld einsparen. Lokale Karten sind deutlich günstiger als europäische. Doch hier lässt sich der Audiovox nichts zuschulden kommen. Zum Lieferumfang gehören die detaillierten Tomtom-Karten 44 europäischer Länder. Die Navigationssoftware ist iGo Primo 2, die ihren Job sehr ordentlich erledigt. Zwar sind beim ungarischen Anbieter NNG noch einige zusätzliche grafische Gimicks erhältlich, die Audiovox nicht integriert hat, dies tut der zuverlässigen Zielführung und Routenberechnung inklusive Berücksichtigung der TMC-Verkehrsinfos jedoch keinen Abbruch. Navigation: Check!

Bluetooth


Paarung und Telefonbuchübertragung mittels Bluetooth funktionierte mit allen von uns getesteten Handys auf Anhieb und problemlos. Die Sprachqualität über das im Radio integrierte Mikrofon ist ordentlich, lediglich ein ganz kleiner Zeitversatz ist hörbar, in der Praxis nicht störend. Neben Freisprechen ermöglicht das Bluetooth-Modul auch drahtloses Musikstreaming über A2DP. Die Steuerung mittels AVRCP ist ebenfalls möglich. Bluetooth: Check!

Konnektivität


Anschlussmöglichkeiten bietet das Audiovox reichlich. Die Rückseite bietet fünf Vorverstärkerausgänge für Front, Rear und Sub. Ein Videoausgang ermöglicht den Anschluss zusätzlicher Monitore, und auch ein Eingang für die Rückfahrkamera ist da.

Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 2Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 3Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 4Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 5Naviceiver Audiovox VME 9125 NAV im Test, Bild 6
Mit einem optionalen Interface kann sogar die originale Lenkradfernbedienung weiter genutzt werden. An der Vorderseite befindet sich hinter einer Klappe der Klinken-AV-Eingang, ein SD-Kartenslot und eine Mini-USB-Buchse. Einziges Manko: Letztere ist zur reinen Musik- und Videowiedergabe von Massenspeichern wie z.B. USB-Sticks ausgelegt. Steuerung von iPhone oder anderen Smartphones ist nicht möglich. Dies fi nden wir verzeihlich, da darauf gespeicherte Musik ja über Bluetooth abgespielt werden kann. Konnektivität: Check!

Audioausstattung


Die Möglichkeiten der Klangjustage gehen deutlich über die herkömmliche Bass-Höhenregelung hinaus. Das VME bietet einen zehnbändigen grafischen Equalizer. Sechs Voreinstellungen und eine benutzerdefinierte Kurve sind abrufbar. Loudness und ein Tiefpassfilter für den Subwoofer sind vorhanden. Aufwendige DSP-Funktionen wie Laufzeitkorrektur sucht man in dieser Preisklasse natürlich vergeblich. Audiofunktionen: Check!

Display und Bedienung


Der Touchscreen ist eine der teuersten Einzelkomponenten eines Naviceivers. Der Audiovox bietet ein 16 cm großes TFT-LC-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und 800 x 480 Pixeln Auflösung. Die Ablesbarkeit ist auch unter Winkel sehr gut, Schärfe und Farbwiedergabe stehen teureren Geräten nicht nach. Darauf machen auch Filme von DVDs Spaß. An der Bedienung gibt es ebenfalls nichts auszusetzen. Die Menüs sind klar, übersichtlich und selbsterklärend, und auch mit der iGo-Navigation kommt man ohne Studium der Bedienungsanleitung auf Anhieb zurecht: Check!

Empfang und Messungen


Und schließlich doch: Hier kann der Audiovox nicht ganz mit seinen deutlich teureren Konkurrenten mithalten. Sowohl Klang als auch Empfang des Tuners sind zwar ok, es geht aber auch deutlich besser. Dies gilt durch die Bank auch für die Messwerte, welche zwar alle noch im Rahmen, aber auch nicht wirklich eine Glanzleistung sind. In der Praxis wird man diesseits von High-End-Anwendungen davon jedoch wenig merken. Daher – Empfang und Messtechnik: Bedingt check!

Fazit

Der VME 9125 NAV bietet das volle Ausstattungspaket inklusive europaweiter Navigation zum Kampfpreis von gerade 400 Euro. Damit ist er das absolute Schnäppchen unter den Doppel-DIN-Naviceivern!

Preis: um 400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Audiovox VME 9125 NAV

Mittelklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 15% :
Bassfundament 3%

Neutralität 3%

Transparenz 3%

Räumlichkeit 3%

Dynamik 3%

Bild 15% :
Schärfe 2.50%

Helligkeit 2.50%

Kontrast 2.50%

Farbwiedergabe 2.50%

Blickwinkel 2.50%

Reflexion 2.50%

Navigation 15% :
Zielführung 5%

Routenberechnung 5%

Ausstattung 5%

Labor 15.02% :
Laufwerk 7.50%

Verzerrung 3.75%

Rauschabstand 3.75%

Tuner 7.52%

Frequenzgang 1.88%

Übersprechen 1.88%

Verzerrung 1.88%

Rauschabstand 1.88%

Praxis 40% :
Bedienung 10%

Verarbeitung 5%

Empfangstest 5%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audiovox, Pulheim 
Hotline 02234 8070 
Internet www.audiovox.de 
Technische Daten
Verstärkerleistung in Watt 14 
Ausgangsspannung in Volt 1,8 
Ausgangsimpedanz in Ohm 1720 
CD / USB
THD+N (%) 0.446 
SNR (A) 63 
Tuner
THD+N (%) 0.54 
SNR (A) 56 
Übersprechen (dB) 39 
Monitorgröße Zoll 6.2 
Touchscreen Ja 
EQ/Soundprozessor Ja 
Frequenzweichen TP 
Pre-outs
AV-in • 
Video-out • 
Anschluss Kamera • 
MP3/WMA/AAC Ja / Nein / Nein 
USB / iPod •/ Nein 
Bluetooth HFP/A2DP Ja / Ja 
Kartenmaterial Europa 
TMC/TMC Pro Ja / Nein 
Fernbedienung Nein 
Sonstiges SD 
Klasse Mittelklasse 
Preis/Leistung hervorragend 
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Dipl.-Phys. Guido Randerath
Autor Dipl.-Phys. Guido Randerath
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Datum 21.11.2013, 09:36 Uhr
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Sie werden es beim Download nicht gemerkt haben, doch diese CAR&HIFI ist die dickste seit langem. Neben jeder Menge Tests enthält diese Ausgabe wieder die im letzten Jahr eingeführte Preisverleihung an die besten Geräte des Jahres. Unter der Rubrik Product of the Year finden sie auf 25 Extraseiten die bestklingenden, leistungsfähigsten und highendigsten Geräte aus unserem Testfuhrpark oder auch Produkte, die uns durch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis, Einsteigerfreundlichkeit oder Cleverness aufgefallen sind.
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Wir begrüßen Sie herzlich zur neuen Ausgabe unseres Analogmagazins "LP". Der Titel verrät bereits, dass wir uns für dieses Heft mit dem neuen luftgelagerten Bergmann-Plattenspieler auseinandergesetzt haben. Hinzu gesellen sich Testberichte zu zwei sehr exklusiven Verstärkerkombinationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Grandinote aus Italien verblüfft mit einem exotischen Halbleiterkonzept, Air Tight legt die Messlatte in Sachen Röhrentechnik höher. Hinzu gesellen sich zwei interessante Phonovorstufen, ein weiterer extremer Röhrenvollverstärker und eine ganze Reihe anderer Komponenten, die Sie bestimmt interessieren werden.
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In dieser Ausgabe geht es tief hinunter: Zum ersten Mal in einem langen Zeitraum gibt es mal wieder einen Subwoofer von der Klang+Ton. Und deswegen haben wir es auch gleich richtig gemacht: Ein mächtiger 21-Zoll-Treiber und dazu ein DSP-Verstärkermodul mit gut 1000 Watt in schlanken 150 Litern: So gehen im Heimkino 19 Hertz und im Musikbetrieb unkomprimierte 120 Dezibel - dass sollte fürs erste reichen.
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