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Kategorie: Naviceiver

Vergleichstest: JVC VC KW-NT1


JVC VC KW-NT1

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Brandneu von den Japanern kommt das KW-NT1. Optisch passt es auf jeden Fall in die Zeit, die Hochglanzoptik ist ja gerade scheinbar sehr angesagt.

Das NT1 ist eines der wenigen Doppel-DINGeräte mit abnehmbarem Bedienteil, ein hübsches Täschchen dafür liegt in der Packung. Das Display ist 6,1 Zoll groß, mehr Platz war wegen dem Laufwerksschacht und der Tasten links oben einfach nicht verfügbar. Physikalische Schalter sind es übrigens nicht: Es sind Touchpads, die einfach nur auf Berührung reagieren. Das funtkioniert erstaunlich gut, auch wenn wir anfangs die Befürchtung hatten, dass man sich beim Benutzen ständig vertut - dem ist nicht so. Darunter befinden sich unter einer kleinen Klappe eine 3,5er-Klinke für AV-Geräte und eine USB-Buchse. Das NT1 erkennt automatisch, ob man einen Stick oder einen iPod dort reinsteckt und ändert dementsprechend das Icon im Hauptmenü. Mit dem iPod versteht es sich problemlos und gliedert gewissenhaft nach Alben, Interpreten und sogar Podcasts und Hörbüchern. Für Videos vom iPod braucht man das spezielle Kabel mit der Bezeichnung KS-U29. Eine Sache, für die JVC-Naviceiver bekannt sind, ist die zeitgemäße, ansprechende und trotzdem sehr funktionelle Benutzeroberfläche, und da macht das NT1 auch keine Ausnahme. Die sehr logische Menüfolge fanden wir ganz besonders gut, überhaupt bedient sich das NT1 ganz wunderbar. Dafür sorgen kleine Details. Beispielsweise befindet sich das Bluetooth-Icon immer am oberen rechten Bildrand.

Das ist praktisch, wenn man mal eben schnell einen Anruf tätigen will. Die Rufnummer kann man manuell eingeben oder, wenn es das Handy erlaubt, aus dem Telefonbuch heraus wählen. 100 Kontakte nimmt das NT1 auf. Ebenfalls gut ist gelöst, dass man im laufenden Navi-Betrieb nur schnell die „DISP“-Taste antippen muss, um beispielsweise Audiobedienelemente einzublenden. Das ist besonders wichtig, wenn man während der Fahrt den Sender wechseln will und ganz einfach keine Zeit hat, sich erst durch die Menüstruktur zu arbeiten. Im Hauptmenü ist auch ein Icon, unter dem „SD-Card“ zu lesen ist. Der dazugehörige Slot befindet sich auf der Rückseite des Bedienteils. Von SD-Karte lassen sich MP3- und WMA-Dateien abspielen, Videos gehen nur von CD/DVD oder, wenn die Bitrate des DivX-Filmes kleiner ist als 2 Mbit/s, von USB. In Sachen Sound gibt es bei JVC wieder mal ein recht umfassendes Programm mit einem 7-Band-Equalizer, Frequenzweiche für den Subwoofer und 2 Paar Vorverstärkerausgängen. Aus denen heraus tönt das NT1 genau so, wie wir das wünschen: klar, neutral und überhaupt ohne Fehl und Tadel. Dafür sorgen auch der 192-kHz-D/A-Wandler höchster Güte und die Möglichkeit, die internen Endstufen abzuschalten, sollte man auf eine externe Lösung bauen.

Navigation

Auf dem integrierten Navigationsspeicher des KW-NT1 sitzen die neuesten Tele-Atlas-Daten von 34 europäischen Ländern. Hinzu kommen mehr als 2,2 Millionen Sonderziele, Spurwechselhinweise und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Zieleingabe kann auf dem Touchscreen direkt nach POIs, Adressen, Postleitzahlen und sogar Geokoordinaten erfolgen. Zur exakten Positionsbestimmung setzt JVC auf das neue EGNOS, ein europäisches Projekt zur Optimierung des amerikanischen GPS und russischen GLONAS. Mittels Referenzstationen werden Korrekturdaten ermittelt, die die Genauigkeit ca. um Faktor 10 erhöhen können. Grafik und Bedienung der Navigation sind äußerst gelungen, die Kartendarstellung sehr übersichtlich, Abbiege- und Spurwechselhinweise eindeutig. Auf die dreidimensionale Darstellung von Gebäuden und Landschaften wird ebenso verzichtet wie auf fotorealistische Darstellung von Autobahnkreuzen und Ähnlichem. Dank Text- To-Speech, also der expliziten Ansage von Straßennamen und Autobahnnummern, ist auch die akustische Zielführung auf höchstem Niveau. TMC ist selbstverständlich an Bord, so dass die Verkehrsinformationen bei der Routenberechnung berücksichtigt werden können. Praktisch ist die mitgelieferte Software „StreetDirector Assistant“.

Hierüber können Ziele mit Google Maps auf dem heimischen PC gesucht und deren Daten einfach mit einer SD-Karte auf das Navigationssystem übernommen werden.

Fazit

Wer eine gut funktionierende Navigation sucht, die die neuesten mutlimedialen Features bietet, und insbesondere auf Anschlussmöglichkeiten an der Front besteht, hat mit dem KW-NT1 das perfekte Gerät.

Preis: um 1300 Euro

JVC VC KW-NT1

Spitzenklasse


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Datum 26.11.2009, 12:06 Uhr