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Kategorie: Naviceiver

Vergleichstest: Scott DNX 2100 GPS


Scott DNX 2100 GPS

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Vor noch nicht allzu langer Zeit war es gänzlich undenkbar, einen Moniceiver für 500 Euro zu bekommen.

Scott hat nicht nur die 500-Euro-Grenze für Moniceiver geknackt, sondern es sogar geschafft, bei dem Preis noch eine vollwertige Navigation mit iGo-Software ins Gerät zu packen. Aber der Reihe nach: Im Hauptmenü findet man Piktrogramme, hinter denen sich neben dem obligatorischen Tuner auch DVD, SD, USB und analoge Videoquellen verbergen. Das Design ist recht ansprechend, die Zeit DOSähnlicher Benutzeroberflächen ist vorbei. Hat man sich einmal daran gewöhnt, das Display doppelt anzutippen, um die Bedienelemente aufzurufen, manövriert es sich auch recht angenehm. Ab und an passiert es zwar schon, dass man sich erst einmal in Ruhe umsehen muss, um zu wissen, mit welcher Taste es denn nun weitergeht, mit der Zeit hat man es aber recht gut im Griff. Am besten funktioniert es in Verbund mit der Fernbedienung, die hat Tasten für den Schnellzugriff auf einige Funktionen. Hinten am Gerät gibt es viel zu entdecken: Vorverstärkerausgänge für Front und Subwoofer sind an Bord, ein Non-Fading-Ausgang ist dabei sowie Eingänge für Rückfahrkamera, ein AVGerät und sogar ein digitaler Koaxialausgang. Es geht weiter: Immerhin gibt es einen Equalizer mit 2 Bändern (Höhen und Bässe) und insgesamt 5 Presets, zuschaltbare Loudness und einen per Touchscreen zuschaltbaren Subwooferkanal. Ebenfalls beachtlich. Selbst eine Dual-Zone-Funktion ist integriert.

Der USB-Port ist als Minibuchse ausgeführt und befindet sich an der Seite des Displays unter dem SD-Slot für die Navigationssoftware. Damit man von diesem praktischen Medium aus auch Musik abspielen oder Bilder ansehen kann, gibt einen zweiten SD-Kartenslot, der frei wird, wenn man das Display herunterfährt. Wo wir schon beim Display sind: Die reine Bildqualität ist völlig in Ordnung, Texte flimmern nicht, der Betrachtungswinkel ist recht groß und die Lichtstärke ist hoch genug, auch in hellerer Umgebung ein gut erkennbares Bild sicherzustellen. Eine weitere Sache, die für das DNX 2100 GPS spricht, ist die Möglichkeit, Dateien auf USBStick bunt zu mischen. Egal ob Bilder, Videos oder Musik, das Scott vermag zu unterscheiden und spielt auch alles. Das ist ebenfalls nicht selbstverständlich; viele andere mögen Videos von USB beispielsweise gar nicht. Auch mit unserer portablen Festplatte gab es keine Probleme, der Strom aus der USB-Buchse reicht dafür aus.

Navigation

Bei der Navigation setzt Scott auf die etablierte und vielfach bewährte iGo-Software. Das europäische Tele-Atlas-Kartenmaterial ist auf der beiliegenden SD-Karte bereits vorinstalliert. Einfach in den seitlichen Slot einschieben, und das System ist sofort einsatzbereit. Die Bedienung der vom ungarischen Spezialisten Nav‘n‘Go stammenden Software über den Touchscreen ist selbsterklärend. Sämtliche Schaltflächen sind angenehm groß, so dass man sie auch während der Fahrt gut trifft. Die Navigation bietet alle Features, die man von modernen Navigationssystemen erwartet. Fahrspurassistent, Kreuzungszoom, Anzeige von Autobahnschildern und eine umfangreiche Sonderziel- Datenbank seien nur als Beispiele genannt. Die Kartenansicht kann auf 2- oder 3-D eingestellt werden, bei der Routenberechnung stehen die schnellste, kürzeste, leichteste und sparsamste Route zur Wahl. Die Reihenfolge von Zwischenzielen kann automatisch optimiert werden. Beeindruckend ist die grafische Darstellung mit dreidimensionaler Abbildung markanter Gebäude in europäischen Metropolen. Aber auch das Gelände wird dreidimensional dargestellt, was nicht nur in bergigen Gegenden, sondern auch an Brücken und Unterführungen die Orientierung deutlich erleichtert. Dank der ausgereiften Software leistete sich das Navigationssystem auf unseren Testfahrten erwartungsgemäß keine Schnitzer.

In allen Fällen führte es uns auf gut gewählten Routen zuverlässig zum Ziel. Die aktuellen Verkehrsinformationen werden mittels TMC zur Verfügung gestellt.

Fazit

Alles in allem ist der DNX 2100 GPS ein Navitainer, der sicher durch seinen Preis für viele attraktiv sein wird, da er auch weniger betuchten Leuten die Möglichkeit bietet, eine Festeinbaunavigation mit multimedialen Features im Auto zu haben.

Preis: um 550 Euro

Scott DNX 2100 GPS

Oberklasse


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Michael Voigt
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Autor Christian Rechenbach / Guido Randerath
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Datum 26.11.2009, 12:06 Uhr