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Takuya Kuroda – Rising Son
Alles hängt irgendwie mit allem zusammen: wenn die Bitten einer Gruppe erhört werden, laufen bei einer anderen die Tränen. So sorgt die Neuauflage des 2014 erschienenen Albums „Rising Son“ für große Freude bei denen, die bei der ersten Auflage aus dem Hause Blue Note leer ausgegangen sind.
Da Exemplare davon auf einschlägigen Internet-Plattformen inzwischen Preise von über 800 Euro erzielt haben, werden diejenigen, die diese Summe tatsächlich auf den Tisch gelegt haben, jetzt tief enttäuscht sein. Die Neuauflage begeistert nicht nur mit einem spitzenmäßigen Klang (ein Vergleich ist in Ermangelung einer 2014er Pressung leider nicht möglich), sie glänzt auch noch mit einem neuen Remix der Roy Ayers-Komposition „Everybody Loves the Sunshine“. Der in den USA lebende Trompeter Takuya Kuroda war der erste Musiker japanischer Herkunft, der bei Blue Note unter Vertrag genommen wurde. Er rechtfertigte diese Entscheidung mit einem Album, das in Japan bis an die Spitze der Jazzcharts geklettert ist und auch in vielen anderen Teilen der Welt überaus erfolgreich rezipiert wurde. Das Erstaunliche an seinen sechs eigenen Kompositionen ist, dass sie sich mehr aus den 1970ern kommend anhören, als die zwei weiteren Titel von Roy Ayers, die tatsächlich in dieser Zeit entstanden sind und jede Menge Soul und Funk mit an Bord haben.
Produziert wurde das Album vom Jazzsänger José James, der den Trompeter am Berklee College of Music kennenlernte und in seine Band holte. Er ist auf beiden Versionen von „Everybody Loves the Sunshine“ als Sänger zu hören, außerdem verpasst er dem Album einen sehr zeitgenössischen, modernen Sound, dem sich die Trompete aber etwas zu entziehen versucht und ein Flair der beginnenden Fusion-Ära verbreitet. Zusammen mit weiteren Einflüssen aus R & B und Hip-Hop, gewürzt mit einer Prise Afrobeat, ist „Rising Son“ ein stilistisch breites Werk von großer Klasse.
Fazit
Ein großartiges Album, endlich auf Vinyl zu einem erschwinglichen Preis.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Takuya Kuroda – Rising Son (First Word Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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