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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Dizzy Gillespie – Dizzy on the French Riviera (WaxTime)
Dizzy Gillespie – Dizzy on the French Riviera
Die Idee, Bossa Nova und Jazz miteinander zu kombinieren, war vor Dizzy Gillespie schon anderen Musikern gekommen. Besonders das Album „Jazz Samba“ von Stan Getz und Charlie Byrd sorgte dafür, dass die Amerikaner ganz wild auf diese neue Spielart des Jazz wurden. Dizzy war aber kein simpler Nachahmer, denn bereits fast zwanzig Jahre vor Entstehung des vorliegenden Albums im Jahre 1962 ließ er Latin-Einflüsse in seine Kompositionen einfließen. „Dizzy on the French Riviera“ besteht aus zwei Teilen, deren Tracks miteinander vermischt wurden. Ein Teil wurde beim 3. Internatioanlen Jazz-Festival in Juan-Les-Pins/Frankreich aufgenommen. WaxTime ist es zu verdanken, dass erstmals das Stück „One Note Samba“, das damals auf dem Nachfolgealbum „New Wave!“ erschien, mit den anderen Stücken des Konzerts auf Vinyl vereint wurde. Leider sind zwei der insgesamt sechs Stücke, die damals vorgetragen wurden, verloren gegangen. Die weiteren vier Songs des Albums wurden mit leicht veränderter Besetzung zwei Monate zuvor in New York aufgenommen. Obwohl es sich um Studioaufnahmen handelt, wurden sie am Ende mit Applaus unterlegt, um sie den Konzertaufnahmen anzupassen. Da sich die Klangqualität beider Sessions sehr ähnelt, war das sicherlich keine schlechte Idee. Das Album wurde von Quincy Jones produziert, während die Arrangements von Lalo Schifrin stammen, der neben den drei von Gillespie komponierten Stücken auch zwei Songs bereitgestellt hat, der Rest kommt von Antonio Carlos Jobim. Das Ergebnis ist mitreißend, dabei stets unangestrengt und verdeutlicht, warum die Kombination von Latin und Jazz bis heute eine große Anhängerschaft hat.
Fazit
Gute-Laune-Jazz und ein idealer Begleiter durch den kommenden Frühling.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Dizzy Gillespie – Dizzy on the French Riviera (WaxTime)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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