Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Gerry Mulligan & Thelonious Monk – Mulligan Meets Monk (WaxTime)
Gerry Mulligan & Thelonious Monk – Mulligan Meets Monk
Es war eine explosive Mischung, die sich 1957 im Studio zusammenfand und in ihrer Form wohl nur möglich, weil sich der exzentrische Thelonious Monk mit Gerry Mulligan gut verstand und ihm freundschaftlich verbunden war. Diese Freundschaft beruhte auch auf der Tatsache, dass sich beide Musiker, trotz unterschiedlicher Stilrichtungen, als Erneuerer des Jazz sahen, dessen Wurzeln sie dabei nicht abschworen. Monk stand bei Aufnahmen außerdem nicht gerne in der zweiten Reihe, was wahrscheinlich die Ursache dafür ist, dass er für dieses Werk auch keine neuen Kompositionen beisteuerte; diese verwendete er lieber auf seinen Solo-Veröffentlichungen. Somit bestehen vier der sechs Stücke aus altem Monk-Material, Mulligan steuert mit „Decidedly“ die Bearbeitung eines Charlie-Shavers-Stückes bei und zusätzlich gibt es noch die Fremdkomposition „Sweet and Lovely“; der Wax-Time-Release bringt zusätzlich noch eine alternative Version von „Straight, No Chaser“ mit. Neben den zwei Hauptdarstellern nahmen mit Wilbur Ware am Bass und Shadow Wilson am Schlagzeug die beiden Musiker teil, mit denen Monk zu jener Zeit häufiger im New Yorker Jazzclub „Five Spot“ auftrat. Mulligans Baritonsaxofon gibt bei der Session den Ton an und verströmt bei der ersten Nummer „‘Round Midnight“ jede Menge coole Eleganz. Dieses Stück bildet auch den Höhepunkt der Aufnahme, dem qualitativ nur die lebendigen „Rhythm-A-Ning“ und „Decidedly“ das Wasser reichen können. „Mulligan Meets Monk“ war das einzige Zusammentreffen dieser Art und damit eine Annäherung zweier Spielarten des Jazz.
Fazit
Spannende, nicht leicht verdauliche Fusion aus Cool Jazz und Bebop.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Gerry Mulligan & Thelonious Monk – Mulligan Meets Monk (WaxTime)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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