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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: SOtM sNH-10G


Schnittige Stelle

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Netzwerktechnik wird noch immer gerne getrennt von der Anlage aufgestellt. SOtM richtet seinen Switch darum sowohl technisch als auch optisch auf audiophile Ansprüche aus.

Ein Netzwerkswitch ist üblicherweise eine recht banale Angelegenheit. Eine kleine Platine mit mal mehr, mal weniger Ethernetanschlüssen, eingefasst in ein Gehäuse aus dem Kunststoff, der gerade beim fernöstlichen Zulieferer herumlag. Im Arbeitszimmer ist dieser Aufbau prinzipiell auch vollkommen okay. Einmal hinter den Schreibtisch geworfen, sieht man den Kasten normalerweise höchstens beim Staubsaugen. In letzter Zeit rückt der Fokus moderner HiFi-Geräte und ihrer Hersteller aber auch in Richtung Netzwerkkomponenten und hin zu einer Klientel, die ihre Geräte und deren Leistungen feiert und sich daran erfreuen möchte. Eben diese Anwender haben allerdings gewisse Ansprüche. Die koreanische Firma SOtM, kurz für Sound Of the Music, bietet schon lange hochwertige Streamingkomponenten verschiedenster Art an. Neben den klanglichen und technischen Parametern ist hier natürlich auch ein präsentables Äußeres gefragt, weshalb das neue sNH-10G ein ähnliches Design erhielt wie die Netzwerkplayer der Marke. Kunststoff kommt hier nicht auf den Tisch, stattdessen setzen die Koreaner auf ein üppig dimensioniertes Aluminiumgehäuse, das für die optimale Kühlung der Platine im Innern mit zahlreichen Lüftungsschlitzen, man könnte sagen dekoriert wurde. Das gute Gewicht des Switches verleiht ihm optimal sicheren Stand.

Selbst wenn gleich mehrere durchaus steife Kabel angeschlossen werden, was aufgrund der üppigen Ausstattung keinerlei Probleme darstellt, hält das Eigengewicht des Switchs das Gerät an seinem Platz. Insgesamt acht RJ45-Ports sind an der Rückseite angebracht, ergänzt um zwei optische SFP-Anschlüsse. Alle verarbeiten bis zu 1 Gigabit und können auch besonders große Paketlängen von 9216 Bytes verarbeiten. Wie bei vielen seiner Systeme bietet SOtM außerdem ein zusätzliches Upgrade in Form eines erweiternden Clock-Inputs an, mit dem die 10 MHz sCLK-EX von SOtM verwendet werden kann. Alle Anschlüsse sitzen beim sNH-10G auf der Rückseite, sodass die Kabel in geordneten Bahnen hinter dem Rack verlegt werden können. Von vorne merkt man dem Switch seine Funktion als Datenlenger also kaum an, denn dort befindet sich lediglich eine Reihe von Statuslampen, die Aufschluss über die rückseitigen Ethernetanschlüsse geben. Grün weist auf ein eingestecktes Kabel hin. Leuchtet zusätzlich eine rote LED, ist die Bandbreite gering, wird das Licht orange, werden bereits 100 MBit genutzt, und bei einer bernsteinfarben aufleuchtenden Lampe kann das Gerät seine volle Bandbreite ausnutzen. Wem das übliche Blinken zu viel Spektakel darstellen sollte, der kann mit dem Powerhebel an der Rückseite auch einen Betriebsmodus auswählen, bei dem die LEDs ausgeschaltet bleiben.

Preis: um 950 Euro

SOtM sNH-10G


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 03.01.2020, 09:56 Uhr