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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Aktiv

Vergleichstest: Platz-Leistungs-Verhältnis


5 Aktivsubwoofer mit kompakten Gehäusen im Vergleich

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Fazit

Klein sollten sie sein und trotzdem einen vollwertigen Bass abliefern, das haben wir eingangs von unseren Testkandidaten erwartet. Das Ergebnis beruhigt, alle Subwoofer machen ihrem Namen Ehre und spielen ausreichend tief und ausreichend laut, um sich gegen den Mittelhochton durchzusetzen. Nach Größe sortiert haben wir zwei Gruppen. Die beiden Großen sind der Audio System und der Autotek, die nach Gehäusesubwoofermaßstäben aber immer noch schön klein sind. Wem es nicht auf extreme Kompaktheit ankommt, darf bei beiden bedenkenlos zuschlagen, denn sie klingen auch groß und sind günstig zu haben. Die drei kleinen Gehäuse von Blam, ESX und Ground Zero verfolgen unterschiedliche Ansätze. Der ESX macht sich klein im Kofferraum, seine aufwendige Konstruktion mit Passivmembran ermöglicht die winzige Bauform. Der Blam ist schön flach gehalten und macht sich sowohl stehend im Kofferraum als auch liegend mit Standfüßen oder Leisten sehr gut. Damit wird er zum Downfire-Gehäuse, die gerade voll im Trend liegen. Zu Recht, wie wir finden, denn mit einem flachen Downfire-Woofer hat man zwar einen Sub im Kofferraum, aber man kann trotzdem Ladung wie Getränkekisten auf dem Woofer transportieren. Die dritte Möglichkeit zur Unterbringung ist ein doppelter Kofferraumboden oder eine Reserveradmulde. Auch dafür bietet sich der Blam an. Der Ground Zero ist sogar im Hinblick aufs Reserverad entwickelt worden, denn er hat eine Aussparung zur Befestigung am Reserveraddorn. Das ist eine prima Lösung und der optimale Platz für einen unsichtbaren Subwoofer, denn hier passen in vielen Fahrzeugen auch ausgewachsene Woofer hinein. Bei der Bestückung setzen alle bis auf Ground Zero auf kleine 20-Zentimeter-Woofer, die mitden zur Verfügung stehenden Volumina bestens klarkommen. Um die kleinen Membranen untenrum zu unterstützen, gibt es Bassreflexgehäuse dazu, bzw. bei ESX das ähnlich funktionierende Gehäuse mit Passivmembran. Ground Zero setzt auf ein geschlossenes Gehäuse und gleicht die fehlende Tiefbassunterstützung durch einen größeren Woofer aus. Das Ergebnis ist vergleichbar, wobei der straffeste, präziseste Klang vom Ground Zero kommt. Betrachtet man die Einbauverstärker, teilen sich das digitale und das analoge Lager fast gleich auf. Moderne Digitalendstufen haben der Autotek und der ESX, wobei die aufwendigere Schaltung von ESX kommt. Der Autotek versucht einen Trick. Er arbeitet ohne Hochspannung mit den 12 Volt aus dem Bordnetz, was zur Erzeugung von viel Leistung sehr niedrige Schwingspulenimpedanzen erfordert. Jedoch hängt „nur“ ein 1-Ohm-Woofer dran, so dass die gewitzte Endstufenschaltung bei 80 Watt verhungert. Mit einer 0,5-Ohm-Spule hätte es doppelt so viel sein können – zumindest theoretisch. Auch Audio System hätte statt ders 4-Öhmers einen Woofer mit 2-Ohm-Spule einbauen können, dann wäre der Woofer leistungsmäßig ganz vorne dabei. Am Schluss liegt der ESX vorn, was nicht zuletzt an seiner exzellenten Verarbeitungsqualität und Ausstattung liegt. Klangjünger sollten sich eventuell den Blam oder den Ground Zero ansehen. Ebenfalls einen Supersound, noch dazu mit herausragendem Preis- Leistungs-Verhältnis bietet der M 08 Active von Audio System.

Preis: um 200 Euro

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Audio System M 08 Active

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

01/2019 - Elmar Michels

Preis: um 200 Euro

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Autotek A690RXA

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

01/2019 - Elmar Michels

Preis: um 300 Euro

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Blam CR 20

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

01/2019 - Elmar Michels

Preis: um 250 Euro

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Testsieger
ESX V800

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 270 Euro

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Ground Zero GZCS 10SUB-ACT

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

01/2019 - Elmar Michels